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Petitionen, Urgent Actions, Musterbriefe und andere Materialien

Petition und Musterbrief zu Nigeria

Tödliche Repression der Pro-Biafra-Aktivisten
Seit dem August 2015 haben die Sicherheitskräfte mindestens 150 Mitglieder und Unterstützer_innen der Pro-Biafra Organisation IPOB (Indigenous People of Biafra) während friedlicher Versammlungen, Demonstrationen und anderer Treffen getötet und Hunderte verletzt. Hunderte wurden zudem willkürlich verhaftet. Videomaterial und Augenzeugenberichte zeigen übereinstimmend, dass das Militär, das anstelle der Polizei eingesetzt wurde, um Pro-Biafra Versammlungen zu kontrollieren, die friedlichen Zusammenkünfte durch Schüsse mit scharfer Munition auflöste. Fast 50 Jahre nach dem Biafra Sezessionskrieg dauert die Forderung nach einem eigenen und unabhängigen Biafra an, ebenso wie die brutale und unrechtmäßige Reaktion der nigerianischen Sicherheitskräfte mit exzessiver Gewalt, extralegalen Tötungen und willkürlichen Verhaftungen.
Einen Vordruck der Petition auf Deutsch und Englisch gibt es hier. Einen Vordruck des Briefes auf Englisch gibt es hier.


Urgent Action zu Guinea

Oppositionelle willkürlich verhaftet
In Guinea ist es kurz vor der Präsidentschaftswahl am 11.10.2015 zu Zusammenstößen und zu mehreren Festnahmen gekommen. So wurden fünf Gewerkschafter und mindestens 35 weitere Oppositionsmitglieder inhaftiert, obwohl sie nur friedlich von ihrem Recht auf freie Meinunsäußerung Gebrauch gemacht haben. Der Präsident des Landes, Alpha Condé, hat die Wahl im ersten Durchgang für sich entschieden. Fordert ihn sowie den Justizminister nun auf, die willkürlich festgehaltenen Oppositionellen frei zu lassen! Hier findet ihr einen Musterbriefe an den Präsidenten, hier einen Musterbrief an den Justizminister, hier die Kopie für den Minister für Menschenrechte und Grundfreiheiten und hier die Kopie für die Botschafterin. Unter folgendem Link findet ihr weitere Informationen und könnt online teilnehmen:Guinea: Vier weitere Inhaftierungen. Bitte nach dem 25. November 2015 keine Briefe mehr verschicken.


Urgent Action zu Mosambik

Verfahren wegen Facebook-Beitrag
Im Verfahren gegen den Wirtschaftswissenschaftler Carlos Nuno Castel-Branco und den Zeitungsredakteur Fernando Mbanze, die im Zusammenhang mit einem Beitrag auf Facebook wegen "die Staatssicherheit gefährdender Straftaten" angeklagt und am 16. September freigesprochen worden waren, hat die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. In dem Facebook-Beitrag war die Regierungsführung in Mosambik kritisiert worden. Mehr Informationen zu dem Fall gibt es hier. Musterbriefe auf Portugiesisch an den Justizminister gibt es hier, an die Generalstaatsanwältin hier. Darin wird der Verzicht auf das Einlegen einer Berufung und die Respektierung des Rechts auf freie Meinungsäusserung gefordert. Die Übersetzung der Briefe findet sich hier. Bitte nach dem 27. November 2015 keine Appelle mehr verschicken.


Petition zu Gambia

Verschwundener Journalist
Auch neun Jahre nach seinem Verschwinden leugnet die Regierung die Festnahme und spätere Isolationshaft des Journalisten Ebrima Manneh.Dabei wurde dieser von Sicherheitskräften in Zivil festgenommen. Seitdem fehlen jegliche Informationen über seinen Aufenthaltsort oder den Grund seiner Festnahme, Anklage wurde nie erhoben. Amnesty fordert die Regierung auf, Ebrima Manneh sofort freizulassen und ihn und seine Familie zu entschädigen. Einen Vordruck der Petition gibt es hier. Petitionen bitte bis spätestens Oktober 2015 abschicken.


Petition zu Gambia

Oppositionspolitiker willkürlich inhaftiert
Die drei Oppositionspolitiker Amadou Sanneh, Alhagie Sambou Fatty und Malang Fatty sind seit September 2013 in Haft. Alle drei wurden vor Beginn ihres Prozesses fast einen Monat lang isoliert im NIA-Hauptquartier in Banjul festgehalten. Sie geben an, dort gefoltert worden zu sein, um sie dazu zu zwingen, im nationalen Fernsehen ein Geständnis abzugeben. Schließlich wurden sie wegen Aufruhrs zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt; Rechtsbeistand erhielten sie zunächst nicht. Amnesty fordert von der Regierung die sofortige und bedingungslose Freilassung der Oppositionspolitiker sowie eine Untersuchung der Foltervorwürfe. Einen Vordruck für die Petiition gibt es hier. Petitionen bitte bis spätestens Oktober 2015 abschicken.


Urgent Action zu Angola

Jugendliche willkürlich inhaftiert
Fünfzehn meist jugendliche Aktivisten wurden im Juni 2015 willkürlich inhaftiert, weil sie bei einem Treffen Politik und Regierungsführung unter dem seit 36 Jahren die Macht ausübenden Präsidenten Jose Eduardo dos Santos diskutiert haben. Ihnen wird vorgeworfen, die Störung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit geplant zu haben. Amnesty fordert von der Regierung weiterhin die sofortige und bedingungslose Freilassung der Aktivisten, die Amnesty zufolge gewaltlose politische Gefangene sind. Zwei der Verhafteten befinden sich im Hungerstreik. Amnesty fordert, dass ihnen medizinische Versorgung zur Verfügung gestellt wird. Ausführlichere Informationen über den Fall gibt es hier, außerdem portugiesische Musterbriefe an den Justizminister und den Generalstaatsanwalt. Bitte nach dem 23. November 2015 keine Appelle mehr verschicken.


Petition zu Burkina Faso

Mädchen und Frauen sollen selbst entscheiden können, ob und wie viele Kinder sie wollen!
Burkina Faso weist weltweit eine der geringsten Raten bei der Verwendung von Verhütungsmitteln auf: nach der letzten Zählung von 2014 nutzen nur 17 Prozent der Frauen empfängnisverhütende Mittel. Das Land hat außerdem eine der höchsten Müttersterblichkeitsraten der Welt. Im Alter von 19 Jahren sind die meisten Mädchen in Burkina Faso verheiratet, und fast die Hälfte von ihnen ist bereits Mutter. Mehr Hintergrundinformationen zu der Situation für Mädchen und Frauen in Burkina Faso gibt es hier (auf Englisch). Fordert die burkinische Regierung dazu auf, die Hindernisse, die einer selbstbestimmten Familienplanung für Mädchen und Frauen im Wege stehen, zu beseitigen! Hier gibt es Vordrucke der Petition auf Deutsch und Französisch. Bitte schickt die Petition bis zum 01. Februar 2016 zurück an die Kogruppe, sie wird dann gesammelt an die neue burkinische Regierung übergeben.


Urgent Action zu Angola

Menschenrechtsaktivist zu sechs Jahren Haft verurteilt
Der Menschenrechtsaktivist José Marcos Mavungo aus Cabinda wurde am 14. September 2015 wegen "Rebellion" zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt. Amnesty International betrachtet José Marcos Mavungo als gewaltlosen politischen Gefangenen, der nur wegen der friedlichen Wahrnehmung seiner Rechte auf Meinungs-, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit verurteilt wurde. Mehr Informationen zu dem Fall gibt es hier. Ein Musterbrief auf Portugiesisch an den Minister für Justiz und Menschenrechte findet sich hier, die Übersetzung ins Deutsche hier. Bitte nach dem 23. November 2015 keine Appelle mehr verschicken.


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